Datenschutz

Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)

Zum Schutz personenbezogener Daten hat die Bundesregierung das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erlassen, das im Jahr 2003 modifiziert wurde. Gleichzeitig gelten aber in den Bundesländern noch die Landesdatenschutzgesetze (LDSG), die teilweise weit über die Bestimmungen des BDSG hinausgehen und die im Detail festlegen, wie mit den personenbezogenen Daten von Mitarbeitern, Kunden oder sonstiger Betroffener umzugehen ist.

 

Diese Gesetze legen zum Beispiel fest, dass Unternehmen, die mehr als 4 Mitarbeiter im Bereich der personenbezogenen Datenverarbeitung beschäftigen und die über einen längeren Zeitraum personenbezogene Daten automatisiert verarbeiten, einen Datenschutzbeauftragten (DSB) zu bestellen haben. Dieser Datenschutzbeauftragte hat die Aufgaben des Datenschutzes im Unternehmen wahrzunehmen.

 

Um die gesetzlichen Auflagen zu erfüllen, kann jedoch auch ein externer Datenschutzbeauftragter bestellt werden, der alternativ die Aufgaben des betrieblichen Datenschutzbeauftragten übernehmen kann. Diese Form der Bestellung des DSB hat viele Vorteile. Sie ist in der Regel kostensparender, als die Bestellung eines internen DSB, da die Ausbildung und Fortbildung des betrieblichen DSB entfallen kann. Zudem muss der DSB weisungsfrei sein und muss dem Vorstand, bzw. der Geschäftsleitung direkt unterstellt werden, was durch einen externen Dienstleister meist unkomplizierter und leichter zu machen ist. Die Umgestaltung des Arbeitsvertrages des Mitarbeiters unter Beachtung der gesetzlichen Regelungen entfällt, ebenso wie die Notwendigkeit der Anschaffung von spezieller Hard- und Software, die der betriebliche DSB in der Regel benötigt.

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